Taaaaggggg 10. Langsam würde ich sagen, ich bin k.o.!
Heute ging es zuerst in den Meiji-Schrein, wo wir durch Zufall über eine traditionelle japanische Hochzeitsgesellschaft stolperten. Beeindruckende Haare (; !
Dieser Schrein steht direkt in Harajuku, liegt jedoch so inmitten eines kleines Waldes, dass man das Gefühl hat in einer anderen Welt zu sein.
Weiter ging es die wahnsinnig stark bevölkerten Strassen Harajukus rauf und runter, immer auf der Suche nach Kleidung für den Hahn im Korb. Zum Glück hatten wir heute wieder Pia, unseren Japanisch sprechenden Guide, dabei. Sie zeigte uns auch einen weiteren Schrein in einer kleinen Seitengasse, der anders als der Meiji-Schrein, so wenig Beachtung fand, dass wir ungestört die Koi Karpfen beobachten konnten.
Ein wenig enttäuscht waren wir dann schon, als wir auf der bekannten Harajuku Brücke kaum Cosplayer vorfanden. Wo waren sie hin, all die verrückt gekleideten Japaner? So ist das wohl mit Klischees, sie stimmen irgendwie nie ganz. In den Gassen, in mitten der Menschenmassen, begegnete uns dann doch immer wieder Jemand, der aus dem Rest der gestylten Massen heraus stach- also doch!!
Zu Mittag gegessen haben wir Tempura in einer sehr netten kleinen Lokalkette - billig und gut, was will man mehr. So gestärkt ging es weiter, rein, rauf, runter und das alles bei gefühlten 28Grad. Dafür habe ich mir dann einen Kaffee in einem kleinen Seitengassen Lokal verdient. Mein 8€ Kaffee Wiener Art war zwar schweineteuer, aber verdammt gut.
Dann musste ich mir eine wunderschöne grüne Uhr gönnen, man will ja auch mal zum Zug kommen.
Um diesem Tag die Krone aufzusetzen, waren wir dann zum Abschluss im "First Kitchen", einer japanischen Fast Food-Kette. 5€ für das Sonntags-Menü fanden wir ok, und der Burger mit Ei war nicht von schlechten Eltern.
Für morgen müssen wir uns etwas ruhiges und bewegungsarmes überlegen sonst fallen mir sicher bald die Füße ab.
Sonntag, 27. Mai 2012
Tokyo Day 10
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