Donnerstag, 24. Mai 2012

Tokyo Day 7

*gähn*, hallo ihr Lieben!
Aufstehen um 4:30, wann macht man das schon im Urlaub??? Natürlich nur, wenn man den Fischmarkt in Tokyo besuchen will. Nun gut, dort sind wir dann auch hingegangen, aber leicht gefallen ist mir das nicht.
Dort herrscht hektisches Treiben und reger Verkehr. Ständig muss man aufpassen um nicht vor Mini-Laster zu laufen (übrigens sehen alle Autos hier aus wie die Schrumpfkopf-Version von unseren), mit Fischhändlern zusammen zu stoßen (Frauen sieht man hier keine) oder in Fisch-Pfützen zu steigen. Es riecht auch ein wenig streng hier.
Zur Belohnung gab es Sushi zum Frühstück. Sehr gut im Gesamteindruck und wahnsinnig tolle Fischqualität, ABER in ausgewählten Lokalen in Wien findet man es genauso gut vor.
Weil wir schon mal in der Nähe waren, ging es auch gleich weiter zum Hamarikyu- Garten. Dieser Garten diente den Tokugawa-Shogunen als Sommersitz und der schönste Teil bildet ein Teich, der mit Meerwasser gespeist wird. In der Mitte steht ein Inselchen, wo man eigentlich Tee trinken kann. Leider waren gerade Umbauarbeiten zu Gange, weswegen wir nicht auf die Insel konnten.
Es gibt dort auch eine 300 Jahre alte Pinie, oder war es eine Zeder ... Meine Botanisch bewanderten Freunde, verzeiht mir. Wer was das für ein Baum ist, darf es gerne schreiben. Seine Äste werden auf jedenfall gestützt ( machen die Japaner oft bei Bäumen) und das abzwicken der jungen Triebe im Frühling, muss von 4 Männern per Hand gemacht werden, was sie circa 5 Tage kostet.
Man sieht, wir haben den Garten mit gratis Audio-Guide gemacht - hihi!
Schon geht es weiter nach Akihabara, ich weiß da waren wir schon, doch die Elektro- und Manga/Anime- Geschäfte mussten noch bestaunt werden.
Irgendwo nach dem dritten Geschäft habe ich aufgegeben, und bin vor Müdigkeit und Fußschmerzen im McDonald's "liegen geblieben". Gut war's!
Wusstet ihr, dass die hier Kostproben von ihrem Essen austeilen? So sind wir, neben Cola, auch noch zu Gratis "shaka shaka chicken" gekommen.
So und jetzt gehe ich meinen Schlaf nachholen.

Preview Day 7

Sitze glückselig mit meinem Cola in einem McDonald's, irgendwo in Akihabara. Wußte gar nicht wie gut so ein Gesöff sein kann.
Warum, wieso, weshalb ??? Mehr dazu heute Abend, wenn ich euch alles ausführlich Berichte.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Tokyo Day 6

Heute ging es auf nach Kamakura, wo wir vor hatten den Daibatsu (Großer Buddha) zu bestaunen. Das Wetter war uns hold und so stand der Reise mit der Schnellbahn nichts mehr im Wege.
Eine Stunde später kamen wir in Kita-Kamakura an, wo wir uns sogleich auf zum ersten Tempel machten. Dabei handelte es sich um den 1282 gegründeten Zen-Tempel Engaku-ji dessen Reliquienhalle Shariden aus dem Gründungsjahr ist das älteste Zen-Gebäude Japans (sie birgt angeblich einen Zahn Buddhas). Ob das stimmt oder nicht konnte ich nicht feststellen, doch dieser von Bäumen umwucherte wunderschöne Tempel hat auf alle Fälle etwas sehr entspannendes und ruhiges - man könnte Stunden lang einfach sitzen und den Schildkröten beim schwimmen zusehen.
Da wir es ja offensichtlich mit Plänen nicht so haben, und wir die Ortschaft lieber zu Fuß erkunden wollten, landeten wir mehr zufällig als beabsichtigt auf dem Daibatsu- Wanderweg (das wußten wir selber aber erst nach etwa 1/3 der Strecke). Das bedeutet wir sind circa 70 Minuten(3,6km), bergauf und bergab durch den japanischen Wald gestreift, auf kleinen (sehr!!!) steilen Wanderwegen, bei denen man teilweise teuflisch aufpassen musste nicht auszurutschen und im Matsch zu landen. Der Weg war es aber allemal Wert!!
Dan standen wir also vor ihm, 12m hoch, 93t schwer und innen hohl. Daibatsu-himself! Auch seine Schuhe waren beeindruckend und riesig.
Doch wäre der Wanderweg nicht gewesen, irgendwie wäre ich enttäuscht, da war der erste Tempel doch allemal beschaulicher und irgendwie entspannender.
Anzumerken ist auch das Horden (!) von Schülern das Gelände und die ganze Ortschaft bevölkerten. Muss wohl ein wunderbares Ausflugsziel sein - uffff! Aber wie schon so oft(!) trug ich auch hier wieder zur Erheiterung und zum Staunen der Kinder bei. Irgendwie falle ich mit meinen roten Haaren als weiße Frau hier in Japan auf wie ein bunter Hund. Da drehen sich die Köpfe von Kindern um 180Grad, es wir getuschelt und gelacht, und manch eine wagt ein mutiges "hello!" und lacht entzückt über meine Antwort.
Die Soba-Nudeln die uns hier so wärmstens ans Herz gelegt wurden, und die wir nach 20 Minuten auch endlich fanden, waren leider nicht der erhoffte flavourgasm - schade.
Der letzte Abstecher des Tages galt noch einem Kaufhaus in Shinjuku, dem "IOIO One", wo man auf 8 Stockwerken alles für den modebewussten Punk, Goth oder die Lolitafindet.

PS: Mehr über unser Essen in Japan findet ihr auch unter http://333nom.blogspot.com
PPS: Man beachte unter dem gelben Schild "alte japanische Waffen" die Katze (!!!). Auch sie dürfte wohl dazu gezählt haben ... Und hat einen Tourist gekratzt als dieser ihn streicheln wollte - was für eine Waffe ;)

Dienstag, 22. Mai 2012

Tokyo Day 5

Tag fünf- Hundewetter!!! Es regnet ununterbrochen.
Interessantes Detail am Rande: jedes Geschäft stellt in den Eingangsbereich bei Regen so einen Apparat, mit dem man seinem nassen Schirm ein "Plastik-Verhüterli" überziehen kann, so dass man selbst, und die Ware im Geschäft nicht nass wird.
Unsere Mahlzeiten an diesem Tag wären wohl der Alptraum jeder, um gesunde Ernährung bemühten, Mutter gewesen.
Zum Frühstück gab es isotonische Getränke, Onigiri, Brötchen mit Nudeln und panierter Wurst, sowie Süßes. Mittagessen nahmen wir in Form von Apfelstrudel, Kaiserschmarren, Melange und "Landtmann Kaffee" im Kaffeehaus Landtmann in Tokyo zu uns. Zu guter letzt gab es "Instant-Ramen", Süßigkeiten und Knabberzeug als Abendessen am Hotelzimmer - Mahlzeit Mami ;) ...
Der Rest des Tages bestand darin, Harajuku weiter zu erkunden, ein paar Kleinigkeiten zu kaufen, einen Souvenir-Shop zu besuchen und nicht nass zu werden.
Ach ja, und nur Gott weiß warum, aber solange wir dort in der Gegend unterwegs waren, kamen wir immer wieder an den selben zwei Warteschlangen vorbei.
Wenn ich sage "Warteschlange", dann meine ich SCHLANGEN die sich um zwei Häuserecken schlängeln, und in denen man sicher Stunden - im Re-gen (!)-(ungelogen) wartet bis man an der Reihe ist. Die erste der beiden dürfte für das Lokal "eggs'n things" gewesen sein und die zweite, bei der wir nachfragen mussten wofür die Leute warteten, müsste wohl für ein Geschäft mit Indianerschmuck gewesen sein.

Montag, 21. Mai 2012

Tokyo Day 4

Tag 4- Ginza Tag.
Heute haben wir uns Ginza, dass japanische Pendant zur Kärntnerstrasse, angesehen. Zuerst das Warenhaus Mitsukoshi, wo wir eine kleine Pause auf der Dachterasse eingelegt haben, und dann den Wako-Uhrenturm.
Danach schlenderten wir ein wenig die Strasse auf und ab, hier tummelt sich Marken mäßig alles was Rang und Namen hat. Schließlich sind wir im Uniqlo (Pendant zum H&M)gelandet, wo wir für Thomas ( auf 11 Stockwerken) in puncto Gewand fündig wurden. Als Stärkung gab es anschließend ein Mochi- mhhhhh.
Als Notiz am Rande, Mitskübel sind ja in ganz Tokyo Mangelware, aber in Ginza eine Unmöglichkeit zu finden. Genauso wie Getränkeautomaten, sonst steht jede 50m einer aber hier gibt es weit und breit keinen, vor allem dann nicht wenn man ihn bräuchte.
Weil wir gerade in der nähe waren ging es gleich rein ins "Sony Building", wo es die neuesten Produkte der Marke zum bestaunen und testen gibt.
Die Füße schmerzten und das Wetter war sonnig, daher landeten wir auf einer Parkbank im nahegelegenen Hibiya-Park wo uns heimatliche Klänge zum "Hibiya- Oktoberfest" lockten. Dort trinkt man Bier um 15 Euro und ißt echte Weißwürste um ca 6 Euro, und das alles bei Schlager und Volksmusik von einer Deutschen live Band.
Gut nun noch Ramen aus dem Automaten-Bestellsystem und ab ins Hotel.

Sonntag, 20. Mai 2012

Tokyo Day 3

Tag drei ... Ausschlafen. Irgendwie scheine ich die Zeitverschiebung doch zu spüren.
Dann gehts auf zur U-Bahn Station Tokyo, wo uns eine riesige unterirdische Shopping Arcade erwartet. (samt Blase am Fuß)
Dort kann man nur Hunger bekommen, wo doch überall Plastikattrappen der Speisen stehen und mit ihrem Aussehen Richtig Gusta machen.
Also stellen wir uns auch der Herausforderung, Essen aus einem Automaten zu bestellen - und siehe da, es klappt!
Danach geht es auf zum Touristen-Informations-Büro - was für eine Schnitzeljagd. Das mit den Karten hier ist gar nicht so einfach wo eigentlich kaum eine Straße einen Straßennamen hat. Geschafft !!!
Nun werfen wir uns ins Getümmel in Akihabara, dem Elektronik- und Videospiele-Bezirk. Ein Spieletempel steht dort neben dem Anderen, wo sich Unmengen an Leuten vor unbeschreiblich lauten Automaten tummeln. So wie es aussieht, darf man hier auch überall rauchen, was die Luft in den fensterlosen Räumen nicht besser macht. Fotomaschine und Einarmiger- Bandit werden an diesem Abend von uns ebenfalls getestet. Eine Herausforderung!
Zum Ausklang des Abends landen wir noch in einem der seltsamsten Läden bis jetzt- Maidream. Dort bedienen einen Kellnerinnen in Hausmädchen-Outfit und fordern einen auf mit ihnen zu "miauen" bevor sie anschließend auf einer Bühne tanzen und Playback singen - schräg.

Samstag, 19. Mai 2012

Tokyo Day2

Bilder sagen mehr als Worte.
Heute war ein wirklich sehr schöner Tag. Meine Brieffreundin Kanae führte uns, an diesem sonnigen und warmen Samstag, durch Tokyo. Und trotzt kleinerer Orientierungsprobleme war es meiner Meinung nach ein voller Erfolg.
Wir waren:
- Frühstücken "the japanese way" wo man den Kellner mit einem Buzzer an den Tisch ruft
- im Kaiserplast Park
- beim Asakusa Schrein ( per Zufall ins Sanja-Matsuri "gestolpert")
- im Lokal "Schönbrunn" Kaffee trinken
- den Tokyo Sky-Tree besichtigen
- am Sumida- gawa spaziert
- exzellent Tempura gegessen
- Harajuku durchstreift ( muss unbedingt noch genauer besichtigt werden)
- auf der Speisekarte des "Landtmanns" in Tokyo grobe Fehler entdeckt

To be continued...
Xoxo G.